Eine-Welt macht sich fit für die Migrationsgesellschaft!

1. Dezember 2018
Willi Bleicher Haus, Stuttgart

KONFERENZDOKUMENTATION

Wir haben den Eindruck, dass die Ergebnisse des Kongresses ein wichtiger Referenzpunkt in der gemeinsamen Debatte sein könnten. Hier könnt ihr sie nachlesen!

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Das war der DiU Kongress 2018:

Danke an alle Teilnehmenden!

Das DiU Orgateam und der DiU-Kokreis bedankt sich bei Ihnen für Ihre Teilnahme. Es war ein intensiver Tag, an dem wir alle gemeinsam einen wichtigen Schritt zur migrationsgesellschaftlichen Öffnung in der Entwicklungspolitik und Nachhaltigkeitsarbeit getan haben. 

Den Weg weiter gehen…

So erfolgreich der DiU Kongress auch war: Die migrationsgesellschaftliche Öffnung der Eine Welt- und Nachhaltigkeitsarbeit ist ein Prozess. Ein Weg.

„Es ist wie bei einer Bergwanderung. Der Weg steigt nicht stetig an, es geht zwischendurch auch mal abwärts. Der Untergrund wechselt, ist mal bequem und mal fast nicht begehbar. Und es tauchen unvorhersehbare Hindernisse auf. Man braucht Zeit, auch für Raststationen – und man muss sich dann erneut anstrengen. Das Ziel darf dabei nicht aus dem Blick geraten.“ (Wolfgang Hinz-Rommel)

Gehen Sie den Weg gemeinsam mit uns. Wir stehen Ihnen gerne als Gesprächspartner*innen zur Verfügung. 

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Worum ging es beim DiU Kongress?

Es ist eine Frage der gleichberechtigten gesellschaftlichen Teilhabe, dass Menschen unabhängig ihrer „Herkunft“,  oder anderer zugeschriebener Merkmale in der Entwicklungspolitik partizipieren können. Denn Vielfalt ist nicht nur Teil unseres Selbstverständnisses als offene, solidarische Gesesellschaft – sie ist auch unsere Stärke.

Oft wird migrationsgesellschaftliche Vielfalt bereits positiv gelebt. Doch es gibt immer noch sehr viel zu lernen, um Barrieren für migrantische Beteiligung in der Entwicklungspolitik zu erkennen und gemeinsam zu überwinden.

Darum haben Afrokids International, CLEAN-Africa, der Dachverband Entwicklungspolitik (DEAB), Ndwenga und Sompon Socialservice am 1. Dezember 2018 zu einem ganz besonderen entwicklungspolitischen Kongress nach Stuttgart eingeladen: Unter dem Motto “Eine Welt macht sich fit für die Migrationsgesellschaft” haben wir uns einen Tag lang intensiv damit beschäftigt, was wir tun können, um die migrationsgesellschaftliche Vielfalt zur vollen Entfaltung für unsere entwicklungspolitische Arbeit zu bringen.  

Der Kongress wurde in einem partizipativen Prozess von entwicklungspolitisch aktiven Migrant*innenorganisationen aus Baden-Württemberg organisiert, gestaltet und durchgeführt.

THEMEMBEREICH 1: MIGRATIONSGESELLSCHAFTLICHE ÖFFNUNG DER ENTWICKLUNGSPOLITISCHEN ARBEIT LERNEN

In Workshops in diesem Themenbereich wollen wir gemeinsam lernen, mit welchen Ansätzen und praktischen Methoden die eigene Arbeit schrittweise so verändert werden kann, dass migrantische Partizipation gefördert wird und eine diskriminierungsfreie Zusammenarbeit in Vielfalt gelingen kann.

THEMENBEREICH 2: VON DEN ENTWICKLUNGS-POLITISCHEN ERFAHRUNGEN DER DIASPORA LERNEN

In Workshops in diesem Themenbereich haben Sie die Möglichkeit von der Fachexpertise und dem länderspezifischen Wissen der migrantischen Referent*innen zu lernen und dieses Wissen für ihre eigene entwicklungspolitische Arbeit fruchtbar machen.

3 Dinge, die den DiU Kongress zu etwas Besonderem gemacht haben…

Vielfältig – partizipativ – diskriminierungskritisch!

Vielfältig…

Der DiU Kongress wurde von migrantisch-diasporischen Organisationen gemeinsam mit dem Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg (DEAB) veranstaltet. Das Konzept und die Inhalte wurden von entwicklungspolitisch aktiven Migrant*innen aus Baden-Württemberg erarbeitet.

Partizipativ…

Migrationsgesellschaftliche  Öffnung ist keine Sache, die mit einer medienwirksamen Veranstaltung erledigt ist. Veränderung ist ein Prozess. Daher haben versucht, viele Akteure in der Vorbereitung des Kongresses mit einzubeziehen – um bereits auf dem Weg die Zusammenarbeit in Vielfalt kennen- und wertschätzen zu lernen. 

Diskriminierungskritisch…

Vielfalt leben bedeutet, sich mit Respekt und Wohlwollen zu begegnen. Unterschiede gehören zu einer Migrationsgesellschaft. Aber sie dürfen nicht „kulturalisiert“ oder „ethnisiert“ werden. Denn wir sind Alle unterschiedlich. Uns allen gleich ist das Recht auf Nichtdiskriminierung. Das hat sich in der Auswahl der Workshops wiedergespiegelt.

Der DiU Kongress wurde veranstaltet von:

Förderhinweis

Der DiU Kongress 2018 wurde gefördert  durch: